Keltische Tattoos

Einer der aufwendigsten Tattoo-Stile sind keltische Motive. Verschnörkelte Ornamente verlangen vom Tätowierer höchste Konzentration und ein mathematisches Geschick.

Die Kelten, die Bewohner des nördlichen Britanniens und Kaledoniens, verherrlichten die Schöpfer- und Lebenskräfte, an denen das weibliche und das männliche Prinzip in vorbildlichem Gleichgewicht beteiligt waren. Das Leben an sich war für die Kelten die treibende Kraft im Kosmos, darin offenbarte sich die höchste Weisheit, das Göttliche in seiner unendlichen Vielfalt. Der Tod spielte eine untergeordnete Rolle - eine kurze Unterbrechung in einem ewigen,
sich fortwährend wandelnden Kreislauf.

Typisch für keltische Tattoos sind daher verschlungene Ornamente, komplizierte Flechtwerkmotive und Spiralmuster - meist schwarz -, die irische Mönche im frühen Mittelalter (viertes bis zehntes Jahrhundert n. Chr.) für Buchmalereien einsetzten.

Diese Symbolik, die ein hohes Maß an mathematischen und geometrischen Kenntnissen erfordert(e), fand sich auch auf steinernen Monumenten, zum Beispiel an den sogenannten "Keltischen Kreuzen". Das "Keltische Kreuz" symbolisiert getreu dem keltischen Glauben die Vereinigung der entgegengesetzten Sphären: oben und unten (Himmel und Erde), rechts und links (männlich und weiblich). Der Kreis - die perfekt geschlossene Form, der ewige Kreislauf, das göttliche Symbol - unterstreicht diese Vereinigung.

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