Indianer Tattoos

Der Name täuscht - mit den Hautbildern der Ureinwohner Nordamerikas haben die hierzulande bekannten Indianer Tattoos meist nur wenig zu tun. Bei Indianer Tattoos handelt sich – in nostalgischer Verklärung – meist nur um idyllische Stimmungsbilder, wie man sie bestimmt schon einmal in Wildwestfilmen gesehen hat. Ihren Einzug in die Tätowierung hierzulande hat diese Bildform Mitte des 19. Jahrhunderts gehalten, als die Neue Welt von den Siedlern erschlossen wurde. Ihr übriges taten Schriftsteller wie Fenimore Cooper (Lederstrumpf) und Karl May (Winnetou).

Es sind insbesondere die Hippies in den 60er Jahren sowie die Rocker und Biker in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, die die endlosen Weiten der Prärie, die Naturverbundenheit und die Freiheit der Indianer für sich entdeckten: Die Indianer waren Outlaws, und die langhaarigen Hippies in ihren wallenden Gewändern oder die bärtigen Biker in ihren Lederkluften fühlten sich ebenso.

Zu den bevorzugten Indianermotiven gehören die Köpfe stolzer Indianerhäuptlinge, Tomahawk und Friedenspfeifen und den Indianern nahestehende Motive wie Adler, Falken, Bären oder Federn, die insbesondere das Streben nach Freiheit und Unabhängigkeit symbolisieren.

In den letzten Jahren ist allerdings ein deutlicher Trend hin zu den echten Indianer-Tattoos festzustellen. Diese, »Haida« genannt, stellen schwarz-rot stilisiert Motive dar, die in enger Verbindung mit dem sprituellen Leben der Westküstenindianer stehen: mystische Tiere wie Adler, Wale, Lachse oder Schildkröten.
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