Fantasy Tattoos

Lange bevor J. R. Tolkien in die Welt der Hobbits entführte, flüchteten sich Menschen in dem ihnen eigenen Eskapismuswunsch in andere, schönere Welten: Tarzan, Quatermain oder Conan waren Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts die ersten Helden eines Genres, das sich Heroic Fantasy nannte.

Futter für all die, die sich unter die Tätowiernadel begeben und sich selbst mit Motiven, der Fantasy-Literatur entliehen, einen Hauch Heroismus verleihen. Die Märchen, Märchen-Epen und - last not least - die Tolkiens Hobbit-Welt eröffnen den Tattoo-Künstlern die schöngeistige Seite der Fantasy: Prinzessinnen, Elfen, Zwerge, Zauberer und Kobolde, manchmal aber auch verschwunsche, trutzhaftige Burgen auf bizarren Felsformationen - die Fantasy-Literatur bieten eine wahre Fundgrube für Tätowierer. Für den Tätowierten stellen sie unterdessen einen Dialog mit seiner Phantastie, seinen Wünschen, seinen Hoffnungen, seinem inneren Leben dar.

Seit Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre, seit »Die Nebel von Avalon« von Marion Zimmer Bradley der Keltenlegenden zu magischer Populariät verhalf, werden Fantasy-Motive auch mit keltischen Tattoos kombiniert; was nahe liegt, denn beides verbindet der Hauch der Magie: Zwerge, Helden, Zauberer und Einhörner.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts vermengt sich die Fantasy zunehmend mit der SF; Cyber- und Robotermotive, nicht selten durch H.R. Gigers Biomechanical beflügelt, halten Einzug. Tattoo-Künstler wie Paul Booth, David Bollt oder Waldi sind deren wichtigste Vertreter.

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